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Staubsauger-Roboter

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Vergleichssieger
iRobot Roomba 650 Staubsaugroboter
Unsere Empfehlung
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Neato Botvac D85 Staubsaugerroboter, schwarz/weiß
iRobot R782 Staubsaug-Roboter
ECOVACS ROBOTICS DEEBOT SLIM
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Unsere Bewertung
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Kundenbewertung
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Staubbeutelvolumen0,5 l0,5 l0,7 l0,26 l0,3 l
Leistung33 Watt11 Watt43 Watt33 Watt15 Watt
Gewicht3,6 kg3 kg4,1 kg3,8 kg3 kg
FernbedienungNein Ja Nein Nein Ja
Vorteile
  • vir­tu­elle Wand grenzt Rei­ni­gungs-Fläche ein
  • richtet sich spe­ziell nach seinem Unter­grund aus
  • kehrt auto­ma­tisch zur Lade­sta­tion zurück und rei­nigt sich darin selbst
  • sehr gutes Sau­g­er­gebnis
  • sehr aus­dau­ernder Akku
  • sehr leise
  • ein­fache Pro­gram­mie­rung
  • sehr gutes Sau­g­er­gebnis
  • sehr gute Navi­ga­tion im Raum
  • gute Anti-Stoß-Kon­trolle
  • über­windet auch nie­d­rige Schwellen
  • sehr aus­dau­ernder Akku
  • inkl. Abs­turz­si­che­rung
  • detail­lierte Bedi­e­nungs­an­lei­tung
  • inkl. Rei­ni­gungs­zu­behör
  • sehr flach
  • ein­fache Pro­gram­mie­rung
  • auch für Tier­haare geeignet
  • inkl. Wischauf­satz
  • sch­nelle und ein­fache Lee­rung des Staub­be­häl­ters
Nachteile
  • kurzlebig
  • Qualität
  • randaliert
  • Saugkraft
AnbieterJetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen!
Vergleichssieger
iRobot Roomba 650 Staubsaugroboter

1075 Bewertungen
€ 365,45
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Unsere Empfehlung
ECOVACS ROBOTICS DEEBOT M82

450 Bewertungen
EUR 269,00
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iRobot R782 Staubsaug-Roboter

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ECOVACS ROBOTICS DEEBOT SLIM

1179 Bewertungen
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€ 180,95
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Inhaltsverzeichnis

Staubsauger-Roboter im Test der Stiftung Warentest

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=QNSd11_MvPg&t=4s

Staub existiert immer und überall. Er ist so fein und eigentlich unsichtbar. Wenn Sie allerdings eine längere Zeit nicht Staubwischen – oder nicht Saugen -, dann wird der Staub leider doch viel zu schnell sichtbar! Fast ganz alleine schwindet der Staub durch den Saug-Roboter.

Deshalb sollten Sie regelmäßig Ihr Zuhause. Je nach Größer Ihrer Wohnung, und je nachdem, wie Sie anderweitige Termine und Verpflichtungen haben, schaffen Sie dies vielleicht nicht immer. Glücklicherweise gibt es aber mittlerweile Staubsauger, welche diese Arbeit für Sie komplett übernehmen, sogenannte Saugroboter. Sie müssen diese nur einschalten bzw. programmieren und schon legt der Super-Helfer los. Während Sie also gerade Ihr Wohnzimmer saugen lassen, können Sie die Zeit anderweitig nutzen.

Also ist ein Saug-Roboter doch wirklich eine tolle Erfindung, oder? Wie funktioniert er? Was sollten Sie beim Kauf beachten? Diese Fragen werden wir Ihnen nachfolgend beantworten.

Worauf sollten Sie Wert legen, wenn Sie einen Staubsauger-Roboter kaufen?

Saug-Roboter gibt es auch schon für sehr günstiges Geld. Lohnt sich dann die Anschaffung eines teuren Saugroboters wirklich? Welche Funktionen und Ausstattung sollte dann aber ein teures Gerät besitzen? Erfahren sie hier, worauf Sie beim Kauf eines Saugroboters unbedingt Wert legen sollten.

Wie findet der Roboterstaubsauger seinen Weg?Saug-Roboter

Manche Saug-Roboter fahren „kreuz und quer“ durch den Raum. Bei ausreichender Akku-Laufzeit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch alle Flächen mindestens einmal abgefahren und dadurch gereinigt werden. Andere Modelle reinigen „nach Plan“, da sie in der Lage sind, diesen vom Raum selbst zu erstellen.

Wie hoch ist die Saugleistung des Roboters?

Achten Sie auf eine entsprechend hohe Angabe bei der Saugleistung. Denn wie soll Ihnen der Saug-Roboter von Nutzen sein, wenn Ihr Fußboden danach nicht wirklich sauber ist und Sie nochmals Hand anlegen müssen!

Achten Sie auf eine lange Akku – Laufzeit!

Je nach Raumgröße braucht der Saug-Roboter eine gewisse Zeit, bis er fertig ist. Es ist sehr uneffektiv, wenn der Akku leer ist, und das Zimmer aber nur halb gereinigt ist. Einige Modelle laden sich selbstständig auf und saugen dann an der gleichen Stelle wieder weiter.

Für welche Böden ist der Sauger geeignet?

Wenn Sie viele Teppichböden in Ihrer Wohnung haben, sollten Sie besonders darauf achten, dass der Saug-Roboter auch diese reinigen kann. Bei manchen Teppichen stoßen Saug-Roboter an ihre Grenzen.

Welche Bauhöhe hat der Robotersauger?

Messen Sie vor dem Kauf ab, wie hoch der Saug-Roboterhöchstens sein darf, damit er auch unter der Couch, dem Bett oder anderen Möbeln problemlos saugen kann. Nur bei entsprechend passender Gerätehöhe wird die gesamte Fläche, und nicht nur um die Einrichtung herum gesaugt.

Wie laut arbeitet der Staubsaugerroboter?

Da der Saugvorgang mit dem Roboter länger dauert als wenn Sie schnell mal mit dem Staubsauger durch die Wohnung flitzen, sollten Sie auf die Lautstärke achten. Nichts ist lästiger als ein störendes monotones Geräusch über eine lange Zeitdauer!

Folgende Staubsaugertypen könnten Sie auch interessieren:

Saug-Roboter – Hersteller und Marken

Bei dem Überangebot an Staubsaugern auf dem Markt ist die Dominanz der Markenhersteller auffallend. Saug-Roboter werden auch von vielen verschiedenen Herstellern angeboten, allerdings weniger von den bekannten Markenhersteller. Nachfolgend stellen wir Ihnen drei Modelle vor, welche gute Testergebnisse und gute Kundenbewertungen bei Amazon erhielten.

  • iRobot Tomba 960 (Testsieger)
  • ECOVACS ROBOTICS DSlim (Bestseller)
  • MEDION MD 16192 (Preistipp)

iRobot Tomba 960 (Testsieger)

Der iRobot Tomba 960 ist ein beutelloser Saugroboter. Er lädt sich selbst auf und kehrt dann an die Stelle zurück, an der er unterbrochen hat. Der Saug-Roboterbesitzt ein Fassungsvermögen von 0,75 Liter und läuft durchgängig 75 Minuten am Stück. Seine Leistungsfähigkeit wird mit 30 Watt angegeben. Er kann per App bedient werden. Der Preis ist allerdings mehr als viermal so hoch im Vergleich zu den anderen Modellen.

ECOVACS ROBOTICS DSlim (Bestseller)

Der Saug-Roboter aus dem Hause ECOVACS besticht durch seine absolut geringe Höhe von nur 5,7 cm. Damit gelangt er unter jedes Möbelstück! Er ist für alle Hartböden und aufgrund seiner Direktaufsaugungstechnik auch besonders für Haustierbesitzer geeignet. Mit einem zusätzlichen Aufsatz ist es möglich, die Böden feucht nachwischen zu lassen. Die einfache Bedienung erfolgt mittels Fernbedienung. Die Leistung liegt bei 15 Volt, seine Laufzeit bei 110 Minuten. Die eingebaute Hinderniserkennung und Absturzssicherung sorgen für ein schonendes Saugen.

MEDION MD 16192 (Preistipp)

Der MEDION MD 16192 verfügt über diverse Sensoren, hat eine Laufzeit von 80 Minuten und erzielt auch auf kurzflorigen Teppichen gute Ergebnisse. Mitgeliefert wird eine virtuelle Wand, so dass Sie bestimmte Zonen von der Reinigung ausschließen können. Er kehrt selbständig zur Ladestation zurück und einfach zu bedienen bzw. auch auf einen Zeitpunkt zu programmieren.

Saug-Roboter – Funktionsweise und Nutzen

Neben den verschiedenen Staubsauger-Modellen bietet der Handel auch Saug-Roboter zum Kauf an. Dies sind technische Geräte, welches selbstständig und alleine den Raum abfahren und dabei Staub und Schmutz aufnehmen. Sie werden durch einen Akku angetrieben und saugen, bis dieser wieder aufgeladen werden muss. Dies erfolgt entweder über einen Netzstecker oder eine eigene Auflade – Andock – Station. Saug-Roboter verfügen an der Unterseite über rotierende Kleinbürsten. Sie kehren den Schmutz in Richtung Robotermitte zum vorhandenen Sammelbehälter. Einfach konstruierte, günstigere Modelle bewegen sich wahllos kreuz und quer. Sie verändern ihre Richtung, sobald sie auf ein Hindernis treffen und anstoßen.

Hochwertigere Saug-Roboter sind z.T. schon per App programmier- und steuerbar, oder können einen Raumplan erstellen und reinigen dadurch wirklich nach System. Sie kehren selbstständig zum Aufladen in die Station zurück, manche entleeren den Sammelbehälter auch von alleine. Modelle mit solchen Funktionen liegen im Preis natürlich höher.

Wie sieht nun der Nutzen eines solchen Saug-Roboters aus?

Der immens große Vorteil eines Saug-Roboters besteht natürlich darin, dass er Ihre Aufgabe des Saugens komplett übernimmt. Während Sie „saugen lassen“, sparen Sie enorm viel Zeit, denn Sie müssen diese Tätigkeit nicht mehr selbst erledigen. Bei hohen Teppichen stoßen sie an ihre Grenzen, aber insgesamt sind sie für viele Bodenarten geeignet. Zudem handelt es sich bei Saug-Robotern um relativ kleine Geräte, welche platzsparend aufbewahrt werden können. Sollte die Andock – Station mit dem Saug-Roboter sichtbar in einer Zimmerecke stehen, stellen sie aufgrund ihrer modernen und stylischen Optik auch ein attraktives Deko – Element dar. Fairerweise muss man aber auch anmerken, dass die Leistungseffizienz nicht an die Qualität der Bodenstaubsauger reicht.

Ein Saug-Roboter kann wirklich eine grandiose Hilfe und Unterstützung in der Absolvierung der Hausarbeit für Sie sein – vor allem, wenn Sie zeitlich sehr eingespannt sind. Er übernimmt die Arbeit komplett für Sie – denn Sie LASSEN ja saugen! Gleichzeitig könne Sie die Zeit nutzen und eine andere Hausarbeit erledigen oder entspannen.

 

FAQ Selbstfahrende Roboter-Staubsauger

Selbstfahrende Roboter-Staubsauger haben in den letzten Jahren viele überzeugte Anhänger gefunden und sind daher auch immer häufiger in deutschen Haushalten zu finden. Das überzeugende Reinigungsergebnis, die einfache Bedienung und die sinkenden Preise machen selbstfahrende Staubsauger– und Wischroboter attraktiv. Vor allem auch für Allergiker und Tierhalter. Immer mehr Leute entscheiden sich für den Komfort und die Vorteile eines selbstfahrenden Roboter-Staubsaugers.

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Wie gut funktionieren die selbstfahrenden Roboter-Staubsauger tatsächlich?

Selbstfahrende Roboter-Staubsauger sind inzwischen keine komplizierte Spielerei für Technik-Freaks mehr, sondern tatsächlich technologisch so weit entwickelt, dass sie das Staubsaugen komplett selbstständig übernehmen können. Die Roboter finden sich in den Zimmern problemlos zurecht. Die meisten selbstfahrenden Roboter-Staubsauger sind in der Regel sehr leicht zu bedienen.

Vorteile eines selbstfahrenden Roboter-Staubsaugers:

  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger arbeiten automatisch
  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger entlasten so bei der Hausarbeit
  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger verhindern frühzeitig die Ablagerung von Staub und so gerade für Allergiker wertvoll
  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger sorgen somit für eine saubere Luft in der Wohnung und sind so vor allem für Haustierbesitzer sind empfehlenswert, da die Geräte das tägliche Saugen per Hand ersetzen und die Verteilung von Haaren in der ganzen Wohnung unterbinden
  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger erreichen auch Bereiche, die man mit einem normalen Staubsauger nur schwer erreichen kann
  • Somit sind die Saugroboter auch eine große Hilfe für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen
  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger sind meist leiser als andere Staubsauger und verbrauchen weniger Strom

Nachteile eines Selbstfahrende Roboter-Staubsaugers:

  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger ersparen nicht komplett das Saugen per Hand mit einem herkömmlichen Staubsauger
  • Selbstfahrende Roboter-Staubsauger im Vergleich zu normalen Staubsaugern teurer
  • Die Saugroboter brauchen für die Reinigung wesentlich länger als herkömmliche Staubsauger

Wie navigiert der selbstfahrenden Roboter-Staubsauger?

Die Steuerung funktioniert je nach Modell unterschiedlich. Im Prinzip finden sich aber alle Roboter mit Sensoren in ihrer Umgebung zurecht. Kollisionssensoren zum Beispiel verhindern, dass der Roboter gegen verschiedene Hindernisse wie Möbel oder Blumentöpfe fährt und passt den Kurs so an, dass keine Schäden an der Einrichtung entsteht. Hochwertige Geräte verfügen teilweise auch über Kameras oder sogar intelligente Laser Programme. Sie erstellen eine virtuelle Karte von ihrer Umgebung und gewährleisten so eine noch bessere Navigation.

Die meisten Staubsaugroboter fahren Zimmer mit der so genannten „Amöbenstrategie“ ab. Sie fahren also möglichst lange und vor allem gerade Strecken. Bei möglichen Kollisionen, die ihnen durch ihre Infrarot-Sensoren gemeldet werden, ändern sie die Fahrtrichtung und fahre wieder so lange wie möglich geradeaus.

In allen Roboter-Staubsauger enthalten sind Absturzsensoren. Sie bewirken, dass die Staubsauger-Roboter, wie Fachleute es formulieren, „tabledance“-fähig sind. Diese Geräte können auf einem Tisch fahren und diesen säubern, ohne daß der Roboter herunterfällt. Sie erkennen also Kanten und bleiben an ihnen stehen oder drehen um.

Kann sich der Roboter festfahren?

Die Roboter sind in der Regel sehr wendig und haben unterschiedliche Mechanismen, die ein Festfahren vermeiden sollen. Bevor der Roboter mit dem Saugen beginnt, sollte der Fussboden freigeräumt werden. Wenn sie aber doch mal stecken bleiben sollten, geben ein akustisches Signal von sich.

Wie lange dauert der Reinigungsvorgang?

Die exakte Dauer des Reinigungsvorgangs ist abhängig von der Zimmergröße, dem einzelnen Modell und der Anzahl der Hindernisse, die er umfahren muss. Im Schnitt benötigen sie ungefähr 25 Minuten für ein mittelgroßes Zimmer.

Nach welcher Logik fährt der selbstfahrende Roboter-Staubsauger den Raum ab?

Die Roboter kombinieren spiralförmige und gerade Linien, mit leichten Unterschieden bei den jeweiligen Modellen. So erfassen sie den gesamten Raum und fahren ihn mehrmals ab. Dieses Bewegungsmuster ist sehr effizient. Die Entwickler haben sich dabei von den Bewegungsmustern von Tieren inspirieren lassen, die ein Gebiet nach Nahrung absuchen.

Wie gut ist die Reinigungsleistung tatsächlich?

Staubsauger-Roboter sind in der Regel mit mehreren Bürsten sowie einer Ansaugvorrichtung ausgestattet, um so Staub und Schmutz einzusaugen. Zum einen die Seitenbürsten, für die ordentliche Reinigung von Rändern und Kanten, dazu ein bis zwei gegenläufig rotierenden Bürstenwalzen an der Unterseite des Saugroboters. Diese Kombination von Bürsten und der Ansaugvorrichtung lässt die selbstfahrende Roboter-Staubsauger so effektiv werden. Zuerst bearbeitet er mit der Bürste Teppiche oder Boden, um dann den so gelösten Staub aufsaugen.

Erreicht der selbstfahrende Roboter-Staubsauger alle Stellen?

Die meisten selbstfahrende Roboter-Staubsauger sind sehr flach und klein. Durch diese Form passt er unter die meisten Möbelstücke wie Sofas, Betten und Schränke. So reinigt er Stellen eigenständig, die mit einem normalen Staubsauger oft nur schwer zu erreichen sind. Durch die seitliche Bürste erreichen die Roboter auch den Dreck an Kanten und Ecken.

Die Roboter fahren zum Teil auch das Zimmers mehrfach ab, manche erkennen sogar besonders verdreckte Stellen und reinigen diese besonders gründlich.

Funktioniert der Roboter auf allen Böden?

Selbstfahrende Roboter-Staubsauger reinigen problemlos alle haushaltsüblichen Bodenbeläge, wie Teppich, Parkett, Fliesen und Laminat. Viele erkennen automatisch, auf welchem Boden sie sich befinden und optimieren teilweise den Reinigungsvorgang. Einige Modelle habe aber Probleme mit schwarzen oder sehr dunklen Böden. Da sie die schwarze Farbe als Abgrund interpretieren und den Bereich nicht befahren.

Entscheidend für eine gründliche Reinigung ist neben der Bodenbeschaffenheit, eine möglichst große, freie und ebene Fläche für den Roboter. Sie sollten für Badezimmer nur dann eingesetzt werden, wenn die Böden absolut trocken sind.

Möbel und Hindernisse

FAQ Selbstfahrende Roboter-Staubsauger

Kann der Roboter auch unter Möbeln reinigen?

Da sie meist eine flache Scheibenform haben, passen die Roboter unter die meisten Möbel. So erreichen sie Stellen, die mit herkömmlichen Staubsaugern nur schwer zu erreichen sind. Gerade für Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen, können sie so eine große Erleichterung sein.

Was passiert bei Stufen?

Der Roboter erkennt über seine Sensoren Abgründe, wie zum Beispiel Treppenstufen oder Kanten. Um einen Absturz zu vermeiden, weicht er ihnen aus oder bleibt an ihnen stehen. Niedrige Türschwellen können die meisten Roboter aber problemlos überwinden.

Wie gehen selbstfahrende Roboter-Staubsauger mit Hindernissen wie Möbelstücken um?

Die Roboter arbeiten in der Regel nach dem gleichen Prinzip. Sie erkennen mit einem Sensor Hindernisse, bremsen ab und fahren langsam bis an das Hindernis, zum Beispiel das Möbelstück, heran, und saugen dabei bis zur Kante. Dabei stoßen sie das Möbelstück leicht an. Da die Roboter aber mit Stoßdämpfern ausgestattet werden, hinterlassen sie dabei keinerlei Spuren an den Möbeln. Aber achten sie dennoch auf Hindernisse, die nicht so stabil sind.

Bedienung

Ist die Bedienung schwierig?

Die Bedienung der selbstfahrenden Roboter-Staubsauger wird unterschiedlich gehandhabt. Manche Modelle im billigeren Preissegment haben Tasten am Gehäuse zum an- und ausschalten. Viele teurere Modelle lassen sich bequemer über Fernbedienungen oder Apps steuern. Bei manchen moderneren Geräten ist auch gar keine manuelle Bedienung mehr notwendig, da sich Reinigungsvorgänge einprogrammieren lassen und automatisch ausgeführt werden.

Müssen die Roboter ausgeschaltet werden?

Das ist von dem Modell abhängig. Die meisten Roboter beenden ihr Programm automatisch. Manche müssen allerdings manuell ausgeschaltet werden.

Virtual Walls und Virtual Lighthouses

Was sind Virtual Walls?

Virtual Walls geben den Robotern Signale nur einen bestimmten Bereich abzufahren. Sie bilden virtuelle Wände. Die neueren Modelle haben diese häufig schon im Starterpaket mit drin. Für die älteren kann man sie häufig nachkaufen.

Diese Leuchttürme oder „Virtual Walls“ sind Sender, die dem Roboter mitteilen, dass er hier an eine Grenze kommt, die nicht überfahren werden soll. Dieses Signal wird in der Regel mit einem unsichtbaren Infrarot-Strahl ausgesendet, den der Roboter als Wand erkennt und daher nicht durchquert.

Wozu sind Virtual Walls gut?

Mit diese Schranken kann die Saugleistung auf einen bestimmten Bereich konzentriert werden. Auch die Fahrrouten des Gerätes können so genau kontrolliert werden. Dadurch ist die Steuerung flexibler und gerade bei grossen Flächen, kann so die Saugleistung auf einzelne Bereiche konzentriert werden. Außerdem kann der Roboter so auch von bestimmten Bereichen fern gehalten werden.

Was unterscheidet automatische und manuelle Virtual Walls?

Es gibt zwei Arten von virtuellen Wänden, zum einen Manuelle und auch Automatische. Die manuellen Virtual Walls müssen vor Gebrauch angeschaltet werden, die automatischen hingegen stellen sich selbst an, wenn der Roboter eingeschaltet wird.

Akku

Wie läuft das mit dem Aufladen?

Staubsaugerroboter laufen kabellos mit einem Akku, der für mehrere Stunden Saugen ausreicht. Nach dem Saugvorgang wird der Roboter mit einem Ladekabel oder einer Ladestation wieder aufgeladen. Einige Roboter erkennen diese Stationen und steuern sie automatisch an, wenn sie mit dem Saugen fertig sind oder der Akku knapp wird.

Woran erkenne ich den Akkustand?

FAQ Selbstfahrende Roboter-StaubsaugerDer Akkustand des Staubsaugerroboters wird meistens über eine kleine Lampe angezeigt, die bei voller Ladung grün leuchtet und sich dann immer mehr orange und dann rot verfärbt. Zum Teil wird auch über ein akkustisches Signal über einen leeren Akku informiert. Läuft der Staubsauger während des Reinigungsvorgangs leer, bleibt der Roboter stehen und gibt ein akustisches Signal oder fährt, falls vorhanden, selbstständig in seine Aufladestation. Während des Ladens wird die Akkuanzeige allmählich wieder grüner.

Wie lange dauert das Aufladen?

Je nach Modell ist die Ladezeit und auch die Akkulaufdauer unterschiedlich. Der Akku muss aber nicht jedes mal ganz aufgebraucht werden. Im Gegenteil ist es für einen Akku sogar schädlich vollkommen leer zu laufen. Daher sollte der Staubsauger nach jedem Reinigungsvorgang wieder aufladen werden, so dass er immer einsatzbereit ist. Vor der ersten Benutzung sollte der Roboter aber vollständig aufgeladen werden.

Reinigung des Roboters

Benötigt man für den Staubsaugerroboter spezielle Staubsaugerbeutel?

Nein, die Roboter verfügen gemeinhin über ein abnehmbares Auffanggefäß, das nach dem Saugen einfach geleert wird.

Wie schwer ist die Reinigung eines Roboter-Staubsaugers?

Bei einem selbstfahrende Roboter-Staubsauger muss auch regelmäßig das Staubgefäß geleert und die Bürsten gesäubert werden, wie bei einem herkömmlichen Staubsauger. Das geht aber in der Regel sehr schnell und einfach. Die Bürsten und Filter können nachgekauft und ausgetauscht werden, wenn sie zu dreckig werden.

Welches Modell ist für mich am Besten geeignet?

Es gibt verschiedene Kriterien, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen:

Akkuleistung

Verschiedene Modelle können mit einer Akkuladung unterschiedlich große Flächen reinigen. Je nach Größe ihrer Zimmer ist eine hohe Akkuleistung durchaus sinnvoll.

Automatische Steuerung

Wenn der Roboter mit dem Saugen beginnen soll, während Sie außer Haus sind, braucht er eine automatische Zeitsteuerung.

Haustiere

Für Haustierbesitzer gibt es besondere selbstfahrende Roboter-Staubsauger, die besonders gut mit Haaren fertig werden.

Allergiker

Für Allergiker, besonders Stauballergiker, sollten auf Modelle mit besonders guten und feinen Filtern achten.

Fernbedienungen

Wenn Sie sich schlecht bücken können, ist eine Fernbedienung oder ein Wireless Command Center nützlich. Auf diese Weise lässt sich der Roboter mit einem Knopfdruck aus Ecken oder unter dem Bett hervor holen.

Roboter-Staubsauger Test und Ratgeber

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Ein selbstfahrender Roboterstaubsauger bzw. Saugroboter kann eine nützliche Hilfe im Haushalt sein. Für den Kauf eines solchen Geräts gibt es ganz verschiedene Gründe, so zum Beispiel:

  • Zeitersparnis im Haushalt
  • Bedarf von permanent großer Sauberkeit (Allergiker)
  • Stetige Verschmutzung der Böden (Haustiere, kleine Kinder)
  • Vermeidung von Hausarbeit (Putzmuffel, Personen mit körperlichen Einschränkungen)

Bei einer Preisspanne von knapp 30 EUR bis etwa 1500 EUR wird einem die Wahl nicht leicht gemacht. Als Leitlinie kann man sagen, dass Modelle unter 250 EUR kaum eine erwähnenswerte Haushaltshilfe abgeben.

HIINWEIS: Soll ein Saugroboter tatsächlich eine Hilfe sein, muss man für ihn mindestens 250 EUR ausgeben.

 

Saugroboter im Test

Vorteile eines Saugroboters

Ein großer Vorteil der Saugroboter ist die Automatisierung des Putzens. Man muss maximal einen Knopf drücken und schon macht sich das Gerät selbsttätig an die Arbeit. Es ist nicht einmal nötig, während des Saugens anwesend zu sein. Gerade für Personen, die ungern selbst zum Staubsauger greifen, können die kleinen Helfer eine Erleichterung sein. Je nach Ausstattung beseitigen sie auch grobe Verunreinigungen oder Wischen nach dem Saugen noch durch. Durch die geringe Höhe erreichen Staubsauger Flächen unter den Möbeln, die man gerne vergisst, oder, wo man mit dem herkömmlichen Staubsauger nur schwer hinkommt. Besonders für Allergiker bringt die regelmäßige Beseitigung von Staub, Milben und Tierhaaren eine deutlich höhere Lebensqualität.

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Gehäuse und Saugmechanismus

Selbstfahrende Saugroboter haben ein flaches (< 10 cm), meist zylinderförmiges (Ø 30-40 cm) Gehäuse und bewegen sich auf Rollen vorwärts. Seine Energie bezieht das Gerät von einem Akku, dessen Leistung zwischen circa 10 und 700 Watt liegt. Damit ist es deutlich energiesparender als herkömmliche Staubsauger, die über 1000 Watt benötigen. Die dadurch bedingte geringere Saugkraft wird durch ein ausgeklügeltes System von rotierenden Bürstenwalzen kompensiert, die den Schmutz mechanisch vom Boden lösen, aufwirbeln und direkt in den Saugstrom befördern.

Durch die kleineren Motoren sind Saugroboter leiser als großer Staubsauger. Möchte man sich während des Saugens unterhalten oder ein Buch lesen, spielt die Lautstärke eine große Rolle. Im Schnitt werden zwischen 50 und 80 Dezibel erzeugt. Aktuell im Handel erhältliche Modelle können mit einer Akkuladung 1 bis 3 Stunden arbeiten. Entweder weiß das Gerät selbst, wann es zur Ladestation zurück muss, oder eine Anzeige weist auf den Ladezustand des Akkus hin. Die Ladezeiten variieren in etwa zwischen 2 und 5 Stunden. Geladen wird entweder über ein Ladekabel oder eine Ladestation. Manche Modelle verfügen über zusätzliche Gummiwischer oder statische Tücher, um die Aufnahme von Schmutz und Staub zu optimieren. Ecken und Kanten werden mithilfe von rotierenden Bürsten gesäubert, die den Schmutz unter das Gerät fegen.

Auffangbehälter

Schmutz und Staub werden in der Regel in einem Staubbehälter aufgefangen. Beutel kommen aus Platzgründen sehr selten vor. Entscheidend für die Qualität ist, ob der Staubbehälter dicht schließt. Die Standardvolumen der Auffangbehälter liegen zwischen 0,2 und 2 Liter, was für den täglichen Hausgebrauch ausreicht. Eine Anzeige macht den Nutzer aufmerksam, dass geleert werden muss. Je nach Modell wird der Behälter nach dem Leeren mit einem Pinsel sauber gemacht oder er kann unter Wasser ausgespült werden. Besonders luxuriöse Modelle entleeren sich selbst an ihrer Ladestation. Dort wird der Dreck in einen Staubbeutel gesaugt, der nach mehreren Durchgängen komplett entsorgt werden kann. Es lohnt sich auch auf die Richtung der Abluft zu achten. Nach oben geblasene Abluft vermeidet das Problem, den Staub von noch nicht bearbeiteten Stellen über den Raum zu verteilen. Der Filter stellt einen weiteren bedeutenden Qualitätsfaktor dar. Es gibt sowohl wiederverwendbare Filter als auch Einwegfilter, die regelmäßig ersetzt werden müssen. Von der Beschaffenheit des Filters hängt ab, welche Größe von Staubpartikeln effektiv zurückgehalten wird. Die qualitativ hochwertigsten sind die sogenannten HEPA (High Efficiency Particulate Arrestance)-Filter. Diese filtern je nach Klasse Viren, Milben(eier) Staub, Pollen, Asbest, toxische Stäube und Aerosole aus der Luft. Der Wirkungsgrad variiert von 85 % (Kategorie E10) bis 99,99 % (Kategorie H14).

Verhalten bei verschiedenen Untergründen bei Staubsauger-Robotern

Bei technisch ausgefeilten Saugrobotern kann ein Programm entsprechend des Untergrunds gewählt werden. Das bedeutet beispielsweise die Regulierung der Drehzahl der Bürstenwalzen oder die Anpassung der verwendeten Bürsten an einen Teppichboden. Sind entsprechende Sensoren vorhanden, erkennt der Roboterstaubsauger sogar selbst, auf welcher Art von Untergrund er sich befindet. Grundsätzlich ist es so, dass Roboterstaubsauger auf glatten Böden besser reinigen als auf Teppichböden. Doch das trifft auf herkömmliche Staubsauger ebenso zu. Letzten Endes ist es ein recht guter Marker für die Qualität eines Saugroboters, inwiefern er mit Teppichen zurechtkommt, bei welcher Faserlänge er noch effizient reinigt.

HINWEIS: Staubsaugerroboter arbeiten auf glattem Boden besser als auf Teppichen.

Bei schwarzen Böden muss man darauf achten, wie die Sensoren diesen wahrnehmen. Gerade bei Infrarot kann es passieren, dass ein schwarzer Untergrund als Abgrund wahrgenommen und so nicht befahren wird. Für glatte Böden wie Laminat oder Fliesen bieten einige wenige Roboterstaubsauger eine Wischfunktion an. Nach dem Saugen gehen sie ein zweites Mal durch den Raum und wischen feucht. Gegebenenfalls folgt ein dritter Durchgang, in dem getrocknet wird.

Smart-Navigation vs. Zufallsmuster

Gerade bei der Navigation trennt sich die Spreu vom Weizen. Sehr simple Varianten fahren nach vorher festgelegten Mustern durch den Raum. Stoßen sie mit ihrer federnden Stoßstange an, wechseln sie die Richtung oder gehen zum nächsten Muster über. Saugroboter mit hoch komplexer Technologie verfügen über Ultraschall-, Laser- oder Infrarot-Sensoren, um ihre Umgebung auszumessen. Sie stoßen selten an Hindernisse, da sie diese vorher erkennen und wissen, wie groß der Abstand ist. Perfektioniert wird diese Technologie noch durch eine Kamera, die Fixpunkte im Raum aufnimmt und speichert. So können entsprechend ausgestattete Saugroboter nach und nach eine komplette 3D-Karte der Räume erstellen und zunehmend zielgerichtet herumfahren. Je mehr ein Roboter willkürlich herumfährt, umso weniger Fläche schafft er pro Akkuladung. Hochintelligente Modelle fällen um die 60 Entscheidungen pro Minute bezüglich der Fahrtrichtung und des angemessenen Reinigungsmodus. Es ist äußerst hilfreich, wenn grobe Verschmutzung gezielt erkannt und angesteuert wird, um ein Verteilen des Drecks über den Raum zu vermeiden. Mithilfe einer intern gespeicherten Karte des Raumes kann ein Saugroboter alleine zu seiner Ladestation zurückfahren, sobald der Akku geladen werden muss. Bei einer einfacheren Technologie sendet die Ladestation ein Signal oder einen Leitstrahl aus, womit der Saugroboter seinen Weg zurück findet.

HINWEIS: Intelligente Robotersauger erstellen eine Karte des Raumes und finden selbst ihre Ladestation.

Hindernisse – Möbel

In einem Raum können verschiedene Hindernisse auftreten, die das Arbeitsmuster des Saugroboters stören können. Zum Beispiel stehen fast immer Möbel herum. Diese werden entweder durch direkten Kontakt über die Stoßstange erkannt oder mittels Sensoren aus der Distanz wahrgenommen. In beiden Fällen droht keine Gefahr, dass etwas kaputt gehen könnte.

Schwellen und Kabel

Staubsauger Test und RatgeberBei auf dem Boden stehenden Glasvasen oder filigranen Lampen kann es eher zu Unfällen kommen. Zählen solche Gegenstände zur Raumausstattung, sollte der Saugroboter in jedem Fall Hindernisse über Infrarot, Ultraschall oder eine Kamera wahrnehmen und berührungslos umfahren. Die Fähigkeit zu klettern ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Manche Saugroboter tun sich mit Stufen von 1 cm schwer und umfahren diese wie ein Hindernis. Andere kommen sogar auf Absätze von 2,5 cm hoch. Letzteres ist von Vorteil, wenn man Türschwellen in der Wohnung hat oder relativ dicke Teppiche, die ebenfalls abgesaugt werden sollen. Ein großes Problem stellen oft auf dem Boden liegende Kabel dar. Diese werden selten als Hindernis erkannt und sind niedrig genug, um überklettert zu werden. Leider verheddern sich die Roboterstaubsauger mit ihren Bürsten sehr leicht in den Kabeln und stecken dann fest. Gut ist es, wenn ein eingebauter Schutzmechanismus das Gerät im Falle des Festhängens ausschaltet.

Stufen und künstliche Grenzen

Durch Sensoren auf der Unterseite erkennen mittlerweile fast alle Modelle Absätze oder Treppenstufen recht zuverlässig. Abstürze werden so effektiv verhindert. Wer sichergehen möchte, kann vor der Treppe eine Barriere errichten. Viele Geräte werden mit Utensilien zur Begrenzung des Aktionsraumes ausgeliefert. Es handelt sich dabei zum Beispiel um Magnetbänder oder kleine Türmchen, die Infrarotstrahlen aussenden. Damit können nicht nur gefährliche Abgründe abgeriegelt werden, sondern auch Nachbarräume, die gar nicht oder erst später bearbeitet werden sollen.

Bedienung und Programmierung

Die Roboterstaubsauger der niederen Preisklasse funktionieren oft einfach auf Knopfdruck. Der Roboter setzt sich in Bewegung und fährt seine gespeicherten Muster ab. Je teurer die Roboter werden, umso komplexer wird die Bedienung. So verfügen viele Saugroboter über verschiedene Betriebsmodi, die abhängig vom Grad der Verschmutzung oder dem Untergrund vorher ausgewählt werden können. Die nächsthöher entwickelte Klasse ist technisch sehr ausgefeilt. Direkt am Gerät oder mit einer Fernbedienung lässt sich die Startzeit programmieren. Sehr komfortabel sind Modelle, die sich über mehrere Tage hinweg einstellen lassen, sodass beispielsweise am Wochenende zu anderen Uhrzeiten gesaugt wird als an Arbeitstagen. In dieser Kategorie finden die Saugroboter meist alleine zu ihrer Ladestation zurück und können ihre Arbeit bei Bedarf voll aufgeladen fortsetzen. Es gibt erste Staubsaugerroboter, die sich mit dem häuslichen Netzwerk verbinden. Über WLAN nehmen sie ihre Befehle entgegen. So lassen sie sich über eine entsprechende App sogar von unterwegs auf ihren Rundgang schicken.

Roboter-Staubsauger im Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im Februar 2017 einen neuen Testbericht zu sechs verschiedenen Saugrobotermodellen herausgebracht. Es wurden Geräte im Preissegment von 360 EUR bis 980 EUR unter die Lupe genommen. Im Folgenden sind die Modelle mit ihren Eigenschaften aufgelistet:

  • Kobold VR200 (Note: 2.2, 750 EUR): bestes Reinigungsergebnis (auch in Ecken), Akkulaufzeit: 50 Minuten, programmierbar auf Tag und Uhrzeit, lädt selbstständig
  • iRobot Roomba 980 (2.8, 940 EUR): reinigt Teppiche und entfernt Fasern sehr gut, schlecht in Ecken, Steuerung per App, lädt selbstständig, incl. Infrarot-Barriere
  • Neato Robotics Botvac D85 (3.1, 180 EUR): saugt weniger effektiv in Ecken und auf Teppich, Startzeit programmierbar, Magnetband zur Begrenzung des Aktionsradius
  • Samsung POWERbot VR9020 Essential (3.5, 420 EUR): sehr hoch (14 cm), keine Seitenbürsten, entfernt Fasern gut, sonst mäßige Reinigungsleistung, navigiert bei schwachem Licht löchrig, nicht programmierbar
  • Robot Roomba 616 (3.8, 350 EUR): gute Flächenabdeckung, reinigt glatten Boden gut von Fasern, schlecht von feinem Staub, erreicht Ecken kaum, nicht programmierbar
  • Miele Scout RX1 (3.8, 515 EUR): sehr leise, nur auf hartem Boden ordentliche Leistung, täglich gleiche Startzeit programmierbar, Magnetband zur Begrenzung
HINWEIS: Ein Roboterstaubsauger kann das herkömmliche Saugen nicht gänzlich ersetzen.

Der allgemeine Test der Stiftung Warentest zu Staubsaugerrobotern fällt dahin gehend aus, dass sie aufgrund ihrer geringeren Saugkraft einen herkömmlichen Staubsauger nicht ersetzen können. Selbst mit Hindernissen fuhren fünf der sechs getesteten Modelle den 20 qm Raum in 30 Minuten nahezu vollständig ab. Dennoch wird empfohlen, vor dem Einsatz des Saugroboters den Boden so gut wie möglich freizuräumen. Außerdem ist das Staubrückhaltevermögen längst nicht so gut wie bei Staubsaugern. Gerade empfindliche Menschen sollten daher den Raum während des Saugens verlassen. Doch genau darin liegt dann wieder der Vorteil der kleinen Helfer, dass sie meistens selbstständig arbeiten können. Insgesamt ist der Staubsaugerroboter Test bei den meisten Modelle gut ausgefallen.

Allergiker

Für Hausstaub- und Tierhaarallergiker sowie Menschen mit empfindlichen Atemwegen bieten die kleinen Roboterstaubsauger bei entsprechender Ausstattung einige Annehmlichkeiten:

  • Vermeidung von aufgewirbeltem Staub, da man nicht selbst saugen muss
  • Wegen des geringen Luftstroms reichen auch recht einfache Filtersysteme aus
  • Einsatz von speziellen Tierhaarfiltern
  • Selbst-entleerende Modelle vermeiden jeden persönlichen Kontakt mit Staub
    Allergiker sollten bei der Entscheidung für ein bestimmtes Gerät darauf achten, dass es ihrem Leiden gerecht wird. Dann kann ein Staubsaugerroboter allerdings eine große Erleichterung sein, zumal er viel öfter arbeiten kann, als man selbst die Wohnung saugen würde.

Fazit

Staubsauger-Roboter können besonders gut auf glatten und hindernisfreien Böden eingesetzt werden. Hier sind die Ergebnisse am besten, da die Reinigungsfrequenz bei Roboterstaubsaugern viel höher als bei einer manuellen Reinigung ist. Prinzipiell erreicht das Gerät auch schwerer zugängliche Bereiche, wie beispielsweise unter dem Bett, scheitert allerdings vollständig an Möbeln mit niedriger Unterkante.

Der Test der Stiftung Warentest zeigt, dass herkömmliche Staubsauger die kleinen Helfer nicht ersetzen können, besonders wenn es um schwierige Untergründe mit Teppichen und vielen Ecken geht. Auch bei grober Verschmutzung ist die manuelle Reinigung auch in naher Zukunft nicht zu umgehen.

Betrachtet man die große Bandbreite an Saugrobotern auf dem Markt, fällt es schwer ein allgemeingültiges Fazit zu ziehen. Die Qualitätsunterschiede sind wie die Preisunterschiede enorm. Generell sollte man derzeit nicht unter 250 EUR ansetzen, wenn man eine taugliche Haushaltshilfe haben möchte. Es ist zu erwarten, dass die Preise in dieser Sparte in den kommenden Jahren insgesamt sinken werden.

 

Weiterführende Informationen und Staubsauger-Roboter Tests